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VR bei Rolls Royce: Wie man Triebwerke testet, die noch gar nicht in Hardware existieren

Wer auf dem Weg von Berlin zu Rolls Royce nach Dahlewitz an der Endhaltestelle der S2 in Blankenfelde aussteigt, hat die Großstadt hinter sich gelassen. Nur die Flugzeuge am Himmel, die im nahen Schönefeld starten und landen, lassen die Nähe zu Berlin noch erahnen. Die multikulturelle Zusammensetzung der Menschen, die in Dahlewitz ankommen, fällt auf. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Das 15 Bus-Minuten entfernte Rolls Royce Werk in Dahlewitz, das sich auf einem riesigen Gelände mit mehreren großen Hallen befindet. 2.800 Menschen aus 50 Nationen arbeiten dort. Gegründet wurde das Werk zum Triebwerksbau für Flugzeuge im Jahr 1990, gleich nach dem Mauerfall, als Joint Venture mit BMW. Zehn Jahre später zog sich BMW wieder zurück. Seither ist das Werk in Dahlewitz eine hundertprozentige Tochter von Rolls Royce in England. Einige der Triebwerke, die in Dahlewitz gebaut wurden, sind in den Flugzeugen verbaut, die jetzt über Dahlewitz fliegen.